Stadtwerke

Lage:

Bayern; Regierungsbezirk Schwaben; Stadt Gersthofen.

Beschreibung:

Ein sich im Bereich der Stadtwerke befindliches ca. 9 Hektar großes Areal. Um ein großes Schulzentrum herum liegen mehrere städtische und nichtstädtische Gebäude.





Technik:

  • Energiezentrale (in separatem Gebäude) mit Nahwärmenetz zur Versorgung des gesamten Areals
  • Basis: 1 Erdgas-Biomethan BHKW mit 207 kWth / 140 kWel und 2 Erdgas-Niedertemperaturkessel mit jeweils 405 kWth oder 1 Holzpelletkessel mit 550 kW und 1 Holzpelletkessel mit 360 kW. Beide Alternativen mit ca. 1.150 Trassenmeter langem Nahwärmenetz, welches die erzeugte Wärme zu den einzelnen Anschlussnehmern transportiert.

Leistungen:

  • Erstellen einer Bestandsaufnahme der vorhandenen Wärmeversorgung. Hierzu gehörten:

    Vorort-Begehungen der jeweiligen Gebäude und Aufnahme der vorhandenen Wärmerzeugungsanlagen durch Fotos und Notizen. Anfordern von vorhandenen Daten bei den zuständigen städtischen Stellen und Abgleich dieser auf Plausibilität mit den durch uns aufgenommenen Daten

    Erstellen eines Berichtes über die Wärmerzeugungsanlagen sämtlicher Gebäude. Für jedes Gebäude wurden Fotos und eine Tabelle erstellt. Die Tabellen geben Auskunft über Art der installierten Energieerzeugung, Hersteller, Energieträger, Baujahr, Typschild-Leistung, geschätztem PE-Faktor, Verbrauchswerte Strom und Erdgas, Erzeugungswerte Wärme, Bemerkungen zur Anlage und Gesamt-Fazit zur Anlage. Zusätzlich wurde eine Gesamt-Zusammenfassung mit Resümee erstellt. Alle ausgearbeiteten Punkte wurden in einer umfangreichen Mappe zusammengestellt.

 

  • Ausarbeiten einer statischen Wirtschaftlichkeitsuntersuchung für 5 verschiedene Versorgungsvarianten:

  •  Errechnen und Festlegen von Wärmebedarf und Wärmeverbrauch sämtlicher Gebäude und des kompletten Areals

    Vorort-Begehung des gesamten Areals zwecks Festlegung einer möglichen späteren Nahwärmenetz-Trassenführung

    Splitten der Energiekonzepte in eine dezentrale (Referenzvariante) und 4 zentrale Varianten

    Erstellen der geordneten Jahresdauerlinien der Wärmeerzeugung

    Ausarbeiten der notwendigen Investitionskosten   

    Ermitteln der Verbrauchs- und Betriebskosten sowie des Stromerlöses

    Errechnen der spez. Wärmerestkosten

  •  Berechnen sämtlicher PE-Faktoren

  •  Ermitteln der Primärenergieverbräuche und der Emissionsbilanzen

    Entwickeln und Zeichnen der Aufstellungspläne der zentralen Varianten

    Erstellen einer Übersichtszeichnung bzgl. Führung des Nahwärmenetzes im Areal mit Lage der Energiezentrale

    Ausarbeiten eines Resümees mit Handlungsempfehlung

    Zusammenfassen aller gelisteten Punkte der Studie in einer umfangreichen Mappe

    Vortrag der Untersuchung vor dem Bau-, Planungs- und Umweltausschuss der Stadt sowie dem Stadtrat.

 

  • Erarbeiten einer dynamischen Wirtschaftlichkeitsuntersuchung mit Optimierungsmaßnahmen für 2 ausgewählte zentrale Versorgungsvarianten:

    Optimieren der ausgewählten Anlagen

    Fixieren des tatsächlichen Nahwärmenetz-Trassenverlaufes

    Variation verschiedener Parameter wie Brennstoff- und Strompreise sowie KWK-Zuschlag über die Nutzungszeit der Anlagen

    Split von Investitions-, Verbrauchs- und Betriebskosten und ggfs. des Stromerlöses auf zwei zeitlich versetzte Bauphasen mit maximal 15 Jahren Laufzeit

    Berechnen der spez. Wärmerestkosten

    Ermitteln der späteren im Betrieb tatsächlich vorhandenen PE-Faktoren

    Ausarbeiten eines Resümees mit Handlungsempfehlung

    Zusammenfassen aller gelisteten Punkte der Studie in einer umfangreichen Mappe

    Vortrag der Untersuchung vor dem Bau-, Planungs- und Umweltausschuss der Stadt.

       

  • Ermittlung Marktpreise der Wärmeversorgung:

    Aufsplitten der spez. Wärmerestkosten in Arbeits-, Leistungs- und Verrechnungspreis

    Ermitteln der Hausanschlusskosten abhängig vom jeweiligen Gebäudetyp

    Ermitteln des Arbeits-, Leistungs- und Verrechnungspreises mit Quersubventionen 

    Vergleich der ermittelten Preise mit aktuellen Marktpreisen von Quartiers-Contractoren und Fernwärme-Großversorgern

    Vorstellen der Ergebnisse beim Projektteam, der Geschäftsleitung sowie dem 1. Bürgermeister.